Cross2Swords – Teil 2 des Erasmus+ Projekts zum Thema Rollstuhlfechten 11. + 12.06.2025

Nach dem erfolgreichen Auftakt des Erasmus+ Projekts Cross2Swords im März 2025 in Linz fand nun der zweite Projektteil in Spanien statt.

Nach dem erfolgreichen Auftakt des Erasmus+ Projekts Cross2Swords im März 2025 in Linz fand nun der zweite Projektteil in Spanien statt. In Zusammenarbeit mit den spanischen Fechtvereinen Club Esgrima Ágora und LaRobera sala d’Armes, sowie der Bildungsorganisation MERAKI wurden vom 11. bis 12. Juni 2025 zahlreiche Veranstaltungen, Probetrainings und Fachgespräche in Valencia und Benetússer abgehalten.

Cross2Swords ist ein Projekt, das von dem spanischen Verein AGORA in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Verein SFLK und der spanischen Bildungsorganisation MERAKI durchgeführt wird. Ziel des Projekts ist es, Fechten in Schulen und Sportvereinen einzuführen, um die körperliche Aktivität zu fördern und Inklusion zu unterstützen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung von inklusivem Fechten und der Integration von Menschen mit Behinderungen.

https://cross2swords.esgrimaagora.es/flyer/

Im Polideportivo Cabanyal Canyamelar in Valencia wurde das Projekt unter Anwesenheit von Peter Brigola, Präsident von Rollstuhlfechten Österreich und Fechtsport-Referent des ÖBSV, sowie von Günther Huber, Landesverbandsmanager Oberösterreich, offiziell vorgestellt.

Im Anschluss an die Projektvorstellung folgte eine praktische Einheit im Rollstuhlfechten. Besonders erfreulich war das große Interesse der anwesenden „stehenden“ Fechterinnen und Fechter, die sich aktiv mit der Frage auseinandersetzten, welchen Mehrwert diese spezielle Trainingsform auch für sie selbst bieten kann.

Ein konkretes Beispiel: Verbesserung der Oberkörperkontrolle:

Da beim Rollstuhlfechten die Beinarbeit entfällt, wird der Fokus auf die Beweglichkeit und Stabilität des Oberkörpers gelegt, Fechterinnen und Fechter müssen ausschließlich mit dem Oberkörper ausweichen und Angriffe vorbereiten. Dies stärkt die Arm-, Schulter- und Rumpfmuskulatur und verbessert die Körperhaltung sowie die Präzision der Bewegungen.

Benetússer: Fechten im Zeichen von Sport, Bildung und Gemeinschaft

Rund 15 Kilometer außerhalb von Valencia wurde das Projekt im Nou Espai – Ajuntament Benetússer der Bürgermeisterin Eva Sanz Portero vorgestellt. Neben den sozialen Zielen des Projekts stand auch die Frage nach institutioneller Unterstützung und Finanzierungsmöglichkeiten im Zentrum der Diskussion. Zwei österreichische Offizielle unterstreichen die Wichtigkeit des Projektes natürlich :-)

Im Centro Cultural El Molí fand eine weitere Trainingseinheit mit regionalen Sportlerinnen und Sportlern statt – ein Zeichen für das wachsende Interesse und die nachhaltige Wirkung des Projekts im lokalen Umfeld. Unser Dank gilt Laura Pérez Aguado vom Fechtclub LaRobera sala d’Armes für die hervorragende Organisation und Betreuung vor Ort.

Anmerkung zur Situation vor Ort

Im Oktober 2024 kam es in mehreren spanischen Regionen, darunter Valencia, zu verheerenden Überschwemmungen, bei denen mehr als 230 Menschen ums Leben kamen. Auch Benetússer war stark betroffen – insbesondere die Fechthalle des lokalen Vereins sowie die gesamte Sportausrüstung wurden durch Wasser und Schlamm vollständig zerstört. Doch die Reaktion der lokalen Bevölkerung war bemerkenswert: In kürzester Zeit wurde gemeinsam aufgeräumt, improvisiert und wieder aufgebaut. Und der Fechtverein entwickelte sich zu einem Treffpunkt der Solidarität – zu einem sozialen Raum im besten Sinne. Trotz großer materieller Verluste und eingeschränkter Trainingsbedingungen bewies die Gemeinschaft eindrucksvoll, was mit Zusammenhalt und Kreativität möglich ist. Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen.

Nach dem erfolgreichen Auftakt des Erasmus+ Projekts Cross2Swords im März 2025 in Linz fand nun der zweite Projektteil in Spanien statt. In Zusammenarbeit mit den spanischen Fechtvereinen Club Esgrima Ágora und LaRobera sala d’Armes, sowie der Bildungsorganisation MERAKI wurden vom 11. bis 12. Juni 2025 zahlreiche Veranstaltungen, Probetrainings und Fachgespräche in Valencia und Benetússer abgehalten.

Cross2Swords ist ein Projekt, das von dem spanischen Verein AGORA in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Verein SFLK und der spanischen Bildungsorganisation MERAKI durchgeführt wird. Ziel des Projekts ist es, Fechten in Schulen und Sportvereinen einzuführen, um die körperliche Aktivität zu fördern und Inklusion zu unterstützen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung von inklusivem Fechten und der Integration von Menschen mit Behinderungen.

https://cross2swords.esgrimaagora.es/flyer/

Im Polideportivo Cabanyal Canyamelar in Valencia wurde das Projekt unter Anwesenheit von Peter Brigola, Präsident von Rollstuhlfechten Österreich und Fechtsport-Referent des ÖBSV, sowie von Günther Huber, Landesverbandsmanager Oberösterreich, offiziell vorgestellt.

Im Anschluss an die Projektvorstellung folgte eine praktische Einheit im Rollstuhlfechten. Besonders erfreulich war das große Interesse der anwesenden „stehenden“ Fechterinnen und Fechter, die sich aktiv mit der Frage auseinandersetzten, welchen Mehrwert diese spezielle Trainingsform auch für sie selbst bieten kann.

Ein konkretes Beispiel: Verbesserung der Oberkörperkontrolle:

Da beim Rollstuhlfechten die Beinarbeit entfällt, wird der Fokus auf die Beweglichkeit und Stabilität des Oberkörpers gelegt, Fechterinnen und Fechter müssen ausschließlich mit dem Oberkörper ausweichen und Angriffe vorbereiten. Dies stärkt die Arm-, Schulter- und Rumpfmuskulatur und verbessert die Körperhaltung sowie die Präzision der Bewegungen.

Benetússer: Fechten im Zeichen von Sport, Bildung und Gemeinschaft

Rund 15 Kilometer außerhalb von Valencia wurde das Projekt im Nou Espai – Ajuntament Benetússer der Bürgermeisterin Eva Sanz Portero vorgestellt. Neben den sozialen Zielen des Projekts stand auch die Frage nach institutioneller Unterstützung und Finanzierungsmöglichkeiten im Zentrum der Diskussion. Zwei österreichische Offizielle unterstreichen die Wichtigkeit des Projektes natürlich :-)

Im Centro Cultural El Molí fand eine weitere Trainingseinheit mit regionalen Sportlerinnen und Sportlern statt – ein Zeichen für das wachsende Interesse und die nachhaltige Wirkung des Projekts im lokalen Umfeld. Unser Dank gilt Laura Pérez Aguado vom Fechtclub LaRobera sala d’Armes für die hervorragende Organisation und Betreuung vor Ort.

Anmerkung zur Situation vor Ort

Im Oktober 2024 kam es in mehreren spanischen Regionen, darunter Valencia, zu verheerenden Überschwemmungen, bei denen mehr als 230 Menschen ums Leben kamen. Auch Benetússer war stark betroffen – insbesondere die Fechthalle des lokalen Vereins sowie die gesamte Sportausrüstung wurden durch Wasser und Schlamm vollständig zerstört. Doch die Reaktion der lokalen Bevölkerung war bemerkenswert: In kürzester Zeit wurde gemeinsam aufgeräumt, improvisiert und wieder aufgebaut. Und der Fechtverein entwickelte sich zu einem Treffpunkt der Solidarität – zu einem sozialen Raum im besten Sinne. Trotz großer materieller Verluste und eingeschränkter Trainingsbedingungen bewies die Gemeinschaft eindrucksvoll, was mit Zusammenhalt und Kreativität möglich ist. Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen.

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